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Teil 2: Risikomanagement eines Anlageportfolios

von Patrick Oberhaensli, am 23.03.20 16:45

Der Risikomanagement-Prozess

Im ersten Teil der unserer “Risikomanagement eines Anlageportfolios”-Serie haben wir die mit einer Investition verbundenen Risiken definiert. Nun werden wir diese Definitionen nutzen, um den Riskmanagement-Prozess zu beschreiben.

Der Prozess besteht aus fünf Schritten:

Riskmanagement-Prozess

Je nach Investitionsansatz, ob einfach oder vielfältig, kann der Prozess variieren. Er sollte sich auf jeden Fall der Grösse und Komplexität des Anlageportfolios iterativ anpassen (diese zwei Faktoren sind ausschlaggebend). Trotz Anpassungen je nach Portfolio bleiben die unterliegenden Schritte des Prozesses jedoch die Gleichen - auch wenn sich die Wortwahl vielleicht ändert.

Das fertige Risiko-Gerüst muss zum Schluss validiert werden, insbesondere in Bezug auf die benutzten Modelle zur Risikoevaluierung (Modellrisiko). Für grössere Investoren beinhaltet die Validierung auch die Absegnung durch den Verwaltungsrat.


Zielsetzung

Nun widmen wir uns den einzelnen Schritten des Risikomanagement-Prozesses. Geht es um die Zielsetzung, müssen zuerst die zwei verwandten Dimensionen Ertrag und Risiko analysiert werden. Letzteres setzt sich dabei wiederum aus zwei Elementen zusammen: Risikofähigkeit und Risikobereitschaft. Die Risikobereitschaft ist direkt an das Verhalten des Anlegers gebunden und deshalb potenziell (wenn nicht meistens) ziemlich subjektiv. So gesehen ist das Marktrisiko, das der Anleger bereit ist einzugehen und er auch verkraften kann, gegeben - zumindest in der aggregierten Betrachtung.

Dieses Konzept kann verdeutlicht werden, indem wir einen Investor annehmen, der zusätzliches notwendiges Marktrisiko nicht eingegangen ist, als er in riskante Anlagen investierte und diese substanziell an Wert einbüssten. Das Versagen war nicht unangepasste Kapitalzuweisung an diese Anlagen, sondern der Mangel an Anlagedisziplin, indem er den Wertverlust dieser Positionen nicht ausgleichte (“rebalancing”). Eine häufige Reaktion in solchen Situationen ist Panik und Verkauf der riskanten Anlagen, meist zum ungünstigsten Zeitpunkt. Dies zeigte sich im März 2009: Hätte der diversifizierte Investor alle seine Aktien verkauft, hätte er seine Möglichkeiten, die gesteckten Ziele in der Zukunft zu erreichen, stark verschlechtert.

In einem klassischen “constant-mix”-Ansatz, der häufig von institutionellen Investoren verwendet wird, wären während dem Markt-Kollaps 2009 nur Aktien gekauft worden, bestimmt nicht verkauft. Ein rigoroses Risikomanagement ist deshalb unerlässlich und hilft dem Investor, für zukünftige problematische Situationen vorbereitet zu sein.


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